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Erasmus-Student müsste man sein

08.09.2013: Gammeltag ohne großartige Verpflichtungen. Lediglich an einer Hauptseminarleistung für Deutschland wurde gearbeitet um dann nach viel Musik erschöpft von der großen geistigen Forderung ins Bett zu fallen. Montag ist ja immerhin erster Schultag.

 

09.09.2013: Ja heute wurde früh aufgestanden, denn die Uni begann. Deshalb Dusche, Zähneputzen und alles um 08.00. Wie ungewohnt und ekelhaft. Aber was muss, dass muss. So wackelte ich gegen 09.00 in das Büro rein, indem man sich für die Kurse einschreiben kann, denn das geht hier nicht online, sondern nur persönlich. Das Büro könnte man auch "Little-Germany" nennen, denn unabhängig von der großen Anzahl deutscher Erasmus-Studierender gibt es hier eine Bürokratie, die ihresgleichen sucht und wohl bloß in Deutschland findet. Einzig vergleichbar vielleicht mit dem Amt in "Asterix und Obelix erobern Rom". Naja auf jeden Fall brauch ich noch diverse Formblätter und gefühlte 18.000 Unterschriften, aber die Leute machen ja auch nur ihren Job und den ähnlich gut, wie die Leute vom Studentensekretariat in Rostock *hust*. Nichts desto trotz ging es danach in die Uni. Zumindest ging der Plan dahin aber Pustekuchen die Veranstaltungen des ersten Jahres fielen komplett aus. Also machte ich was aus meiner Freizeit und fuhr kurzentschloßen zu dem Einstufungstest für die Sprachkurse. Natürlich ohne mich dafür angemeldet zu haben, ließ ich mir versichern, dass ich das auch im nachhinein machen könnte. 80 Multiple-Choice-Fragen und 132 Worte Text über den Ausflug zu den Islas Cíes später verließ ich den Raum und wollte mich sogleich Zuhause einschreiben. Natürlich wär ich nicht Phillip Bock, wenn das funktioniert hätte, was dann wohl heißt kein Sprachkurs hier. Aber immerhin 'nen Fuffi gespart. Abends ging es dann noch auf ein, zwei Bier in die Stadt. Das es dabei nicht blieb, kann man sich wohl denken.

 

10.09.2013: So nach einigen Stotterein, startete die Uni-Rakete Phillip Bock heute dann endgültig durch. Angefangen mit diversen phonologischen und pragmatischen Rafinessen ging es dann zum inhaltlichen Höhepunkt des Tages "La literatura de Hispanoamerica hasta el siglo XIX". Klang spannender als es war, weil zu der Zeit doch krass das Suppenkoma durchkam und ich eher gegen das Einschlafen ankämpfen musste, als dem Dozenten folgen konnte. Aber auch das krieg ich bestimmt die nächsten Tage gedeichselt. Donnerstag und Freitag stehen ja immerhin nur ein Kurs auf dem Plan. Also abwarten und Bier trinken. Um diesem Motto treu zu bleiben nahm ich mir auch den Abend frei und werde mich nun mit Musik und ein bisschem Gehopften in Aluminiumummantelung in meine Gemächer zurückziehen.

10.9.13 19:02

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