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11.09.2013: Man könnte schon fast meinen, man kommt hier in einen Trott rein. Aufstehen, Bad, Uni, Einkaufen und das fast jeden Tag. Es gilt allerdings das Beste daraus zu machen. Dank der mir angeborenen Begabung neue Leute dadurch kennen zu lernen, indem ich mich einfach neben sie stelle und sie so lange angucke, bis sie reagieren ist es mir gelungen doch meinen Bekanntenkreis auszuweiten und wir haben heute gelernt, dass Uni auch Spaß machen kann. Zumindest, wenn man die richtige Dozentin hat. Sie erkundigt sich mehr als vier mal in der Sitzung, ob wir alles verstanden haben und erklärt es im Zweifelsfall für uns auch gerne nochmal langsam. Didaktisch sehr lobenswert also. Einen krassen Kontrast dazu stellte das Seminar über die Literatur Hispanoamericas dar. Das war wohl die erste Uni-Veranstaltung meines Lebens, in der der Dozent nicht ein Wort gesagt hat. Studierende betreten den Raum, Dozent mach Video an und verlässt den Raum, zehn Minuten vor Ende kommt er wieder rein, schaut den verbliebenen Teil des Filmes mit uns und als es klingelt verlassen alle wieder den Hörsaal. Didaktisch eher zu tadeln. Wo bleibt da die didaktische Rückhand? Was ist mit einer Progression oder gar überhaupt mit einer Aufgabenstellung. In anbetracht der Tatsache, dass mich diese Einstellung, sowie die Literaturliste ein wenig abgeschreckt haben, werde ich wohl den Kurs verlassen müssen. Schade.

 

12.09.2013: Ich denke ich muss mir hier zumindest für das Wochenende Ohropax kaufen. Die Wände sind so hellhörig, dass man sämtliche Geräusche vom Übernachbarn hören kann. Diese Nacht schien er Besuch gehabt zu haben aber egal, denn irgendwann bin ich eingeschlafen. Da heute Ausschlafen angesagt war und ich rein theoretisch bis um 09.30 Uhr hätte schlafen können, war ich natürlich schon um 08.00 Uhr wach. In der Uni stellte ich dann mal wieder fest, dass einer von meinen gewählten Kursen wohl ab nächster Woche getauscht werden würde, denn Ferdinand de Saussure ist zwar interessant aber nicht zum fünften mal und deshalb tendiert mein Donnerstagstrend jetzt eher zu fachdidaktischen Raffinessen spanischer Art. Wär doch gelacht, wenn man da nicht noch was mitnehmen könnte. Der anschließende Kurs war genauso langweilig, wie er sich anhörte "Literatura española del siglo XVII: poesía". Zu deutsch "Spanische Literatur im 17. Jahrhundert: Poesie". Dieses Themengebiet hatte ich in Deutschland auch schon einmal in einem Seminar bei meinem "meistgeliebten" Dozenten bearbeitet. Leider für uns beide ohne große Erfolge und so denke ich, dass wird in Spanien a) nicht einfacher und b) nicht spannender. Meine Hoffnung geht jedoch dahin, dass ich vielleicht noch in einen Anfängerkurs Galizisch reinkomme. Den kann ich mir auch für Erasmus anrechnen lassen und spare mir das Studium zwar teilweise sehr schöner aber auf Dauer doch sehr dröger Gedichte. Nach meiner nachmittaglichen Bergbesteigung auf dem Nachhauseweg beschloß ich mich erstmal den lokalen Sitten anzupassen und Siesta zu machen um dann gleich gut ausgeschlafen in die Stadt zu wandern und einige neue Kneipen zu entdecken. 

 

12.9.13 17:42

Letzte Einträge: Ochnee nicht schon wieder Gedichte, El padrino guatemalteco, Willkommen im Alltag, Zeitvertreib mal anders..., Nach Hause kommen

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